Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Schemen, der, das

Schemen, der, das; -, -
etw., das in seinen Umrissen, seiner Gestalt (wegen schlechter Sichtverhältnisse) nicht deutlich erkennbar ist, verschwommene, undeutliche Erscheinung: ein blasser, grauer, vorbeihuschender S.; aus dem Nebel tauchten S. auf; S. glitten im Dämmerlicht vorüber; schattenhaftes Spukbild, gespenstische Erscheinung, Trugbild, Phantom: [Kroysing ging davon] und verblich mit jedem Schritt mehr zum Schemen, zu einem großen Gespenst A. Zweig Erziehung 232; weil sie einen durchsichtigen Schemen (Geist, Gespenst) gesehen haben wollte I. Kurz Vanadis 430

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Zitationshilfe
„Schemen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schemen>, abgerufen am 21.09.2020.

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