Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Scherbe, die

Scherbe, die; -, -n /meist im Pl./
Bruchstück eines Gefäßes aus Glas, Porzellan, Keramik: scharfe, spitze, gefährliche Scherben; die Scherben auffegen, aufheben, aufsammeln; sich an einer scharfen S. schneiden, verletzen; die Scherben eines Glases, der Fensterscheibe, des Blumentopfes; Tassen und Teller gingen in Scherben; die Vase liegt in Scherben auf dem Boden; der Krug ist in tausend Scherben zerbrochen, zersprungen; etw. zu, in Scherben (zer)schlagen; er hatte eine kleine Scherbe Spiegel in der Hand Frenssen Baas 124; /sprichw./ Scherben bringen Glück; /bildl./ vor den Scherben seines Lebens, Glückes stehen; seine Freundschaft ist in Scherben gegangen; all ihre Hoffnungen lagen in Scherben (waren zunichte)

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Scharade schlauchen
Zitationshilfe
„Scherbe“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Scherbe>, abgerufen am 27.10.2020.

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