Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Scheußlichkeit, die

Scheußlichkeit, die; -, -en
das Abstoßende, Widerliche
a) Abscheulichkeit, Häßlichkeit: die Scheußlichkeit böser alter Männer mit geiferndem Munde und schielenden Augen Hofmannsth. 2,313 Scheußlichkeiten wie buntbemalte Zwerge aus Ton; Scheußlichkeiten erzählen; eine Welt, deren Scheußlichkeit (Widerwärtigkeit) sie [die Augen eines Kindes] nicht begreifen Feuchtw. Goya 534
b) Verwerflichkeit, Gemeinheit: ein Verbrechen von ausgesuchter S.; Greuel und Scheußlichkeiten; und nach anderen Scheußlichkeiten (Grausamkeiten) hat man sie zuletzt gevierteilt Zuchardt Narr 496

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Zitationshilfe
„Scheußlichkeit“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Scheußlichkeit>, abgerufen am 11.08.2020.

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