Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Schick, der

Schick, der; -s, /ohne Pl./
1. mit Geschick und Geschmack erzielte Eleganz
a) der Kleidung: ein Kleid, Kostüm, Hut, Anzug von modischem, neuestem S.; eine apart gemusterte Krawatte gab seinem Aussehen den letzten S.; jmd. hat S. (weiß sich geschmackvoll zu kleiden) wie man jetzt die Strumpfbänder mit letztem Schick (nach der neuesten Mode) knüpft Tralow Neuhoff 156
b) im Auftreten, Handeln und Benehmen: eine Dame mit S. und Charme; An allem, was er unternahm, offenbarte sich ein Schick, eine Leichtigkeit, ja sogar ein Geschmack Ebner-Eschenb. 2,16; daß man … einen Handschuh mit einigem Schick aus- und anziehen kann Fontane Petöfy 98; umg. für ein junges Mädchen, wie Werda Bieratz, ist es der höchste Schick (das Äußerste an Vornehmheit und Eleganz), Geld auf der Bank zu haben H. Mann 1,61 (Schlaraffenland)
2. landsch. gutes Aussehen, sichtbare Ordnung: alles muß seinen S. haben; wieder S. in eine Sache bringen; [er] brachte es [eine Violine] auch sonst notdürftig in Schick und Halt E. Strauss Freund Hein 68

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Zitationshilfe
„Schick“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schick>, abgerufen am 11.08.2020.

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