Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schinken, der

Schinken, der; -s, -
1. gepökelte und geräucherte Hinterkeule, bes. vom Schwein: ein roher, gekochter, geräucherter, fetter, magerer, frischer, saftiger S.; S. in Brotteig, Aspik; Makkaroni, Rührei mit S.; ein mit S. belegtes Brötchen; die S. hängen im Rauchfang, in der Räucherkammer /übertr./ umg. den S., mit dem S. nach der Wurst werfen (Größeres einsetzen, um Kleineres zu gewinnen)
2. salopp scherzh. unförmiger Gegenstand
a) großes, dickes (ursprünglich in Schweinsleder gebundenes) Buch
b) riesiges Gemälde (mit geringem künstlerischen Wert): an der Wand hängen einige altmodische S.

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Zitationshilfe
„Schinken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schinken>, abgerufen am 27.10.2020.

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