Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schleife, die

Schleife, die; -, -n
1. /Verkl.: Schleifchen/ Stück Band, das zu zwei Schlingen und zwei Enden leicht lösbar geschlungen ist und oft als Schmuck dient: eine hübsche, bunte S.; eine S. binden, knüpfen, lösen, aufziehen; eine S. im Haar tragen; e. Zopf, Kranz mit einer S.; einen Schnürsenkel zu einer S. binden;
2. /übertr./ große Bahn, Linie, die einer Schlinge von 1 ähnlich ist: eine große, weite, enge, sanfte S.; die S. eines Flusses; die Straßenbahn fährt, macht eine S.; das Flugzeug zieht eine S.; Seeraben glitten in schwungvollen Schleifen über das Wasser Bredel Heerstraßen 56; Kehre: der Weg geht in Schleifen; die Straße führt in Schleifen den Berg hinauf; Von hier ab steigt nun die Bahn in kühnen Schleifen … den Gebirgsrand hinab Passarge Südafrika 327

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Schlauchboot Schnittblume
Zitationshilfe
„Schleife“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schleife>, abgerufen am 18.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache