Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schleim, der

Schleim, der; -(e)s, -e
1. zähe, klebrige Flüssigkeit, die von Drüsen, Zellen abgesondert wird: der S. im Magen, in der Nase; der S. von Schnecken, Pilzen; S. absondern, aushusten /übertr./ abwertend heuchlerisches, liebedienerisches Geschwätz: Ob Mylord sich wirklich einbildet, mit diesem lobhudlerischen Schleim die Wachsamkeit seiner beiden Beisitzer … zudecken zu können? Zuchardt Narr 367
2. sämiger Brei: ein dicker, süßer S.; ein S. aus Hafermehl, Reis; einem Säugling, Kranken S. geben;

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Zitationshilfe
„Schleim“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schleim>, abgerufen am 22.09.2020.

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