Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schlepptau, das

-tau, das
Tau zum Schleppen eines Fahrzeugs: das S. spannt sich, reißt; ein S. an einem Boot befestigen; der Dampfer nahm die Kähne ins S. (zog sie damit) /bildl./ umg. scherzh. er erschien mit allen seinen Bekannten im S. (in seinem Gefolge) umg. abwertend in jmds. S. (Abhängigkeit) geraten Sie [die Bourgeoisie] wollte die Arbeiter einfach ins Schlepptau nehmen (nach ihrem Willen lenken) Mehring Dt. Geschichte 221;

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Schlauchboot Schnittblume
Zitationshilfe
„Schlepptau“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schlepptau>, abgerufen am 22.09.2020.

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