Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schlupf, der

Schlupf, der; -(e)s, Schlüpfe /Pl. ungebräuchl./
1. Zool. das Ausschlüpfen: In der Antarktis brüten die Pinguine ihre Eier trotz starker Kälte … bis zum Schlupf der Jungen aus Urania 1960; der S. eines Kükens aus dem Ei; der S. der Libelle aus der Larve;
2. veraltend Unterschlupf, Zufluchtsort: ein geheimer, enger S. unter dem Dach; Loch, in oder durch das man schlüpfen kann: ein S. in einer Hecke;
3. /ohne Pl./ Techn. Verlust an wirksamem Vortrieb, der bedingt ist durch Gleiten auf dem Untergrund oder durch Ausweichen des Wassers
a) der S. einer Schiffsschraube
b) Elektrotechn. Unterschied zwischen der tatsächlichen Drehzahl des rotierenden Teils eines Drehstrommotors und der synchronen Drehzahl des umlaufenden magnetischen Feldes: der S. von 5 Prozent; den S. berechnen; der S. steigt mit der Belastung des Motors;

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