Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schmarren, der

Schmarren, der; -s, -
1. süddt. österr. Teig, bes. aus Mehl, Grieß und Eiern, der auf einer Seite gebacken und dann zerrissen wird: einen Teig für einen S. rühren; einen S. kochen, nach dem Backen nochmals bräunen;
2. salopp abwertend Kitsch, Schund: dieser Roman ist ein erotischer, sentimentaler S.; Das Stück gehört den Arbeitern. Wenn die's nicht verstehen, ist es ein Schmarrn Tucholsky Ganz anders 122; diese Musik ist ein S.;
3. landsch. salopp einen S. nichts: davon verstehst du einen S.; das geht dich einen S. an; er kümmert sich einen S. um ihn; Natürlich werden die mit morschem Holz überdeckten Gräben einen Schmarren gegen Schrapnellhagel helfen Kisch 1,221

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Zitationshilfe
„Schmarren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schmarren>, abgerufen am 18.09.2020.

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