Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schmuck, der

Schmuck, der; -(e)s, -e /Pl. ungebräuchl./
1. kleine, kostbare Gegenstände, meist aus edlem Metall, die bes. von weiblichen Personen zur Verschönerung sichtbar am Körper getragen werden: wertvoller, kostbarer, echter, herrlicher, alter, goldener, modischer, billiger, kitschiger S.; S. besitzen, tragen, geh. anlegen; umg. abwertend sich mit S. behängen; /auch/ Schmuckstück: sie trug einen kostbaren S. am Hals;
2. etw., das einer Sache, jmdm. als Zierde, Verschönerung dient: der S. des Zimmers war ein kostbares Ölgemälde; diese Blenden sind der unaufdringliche S. des Kleides; der Garten prangt im S. des Frühlings, der Blumen, Blüten; die Stadt prangte im S. von Lichtern und Girlanden; Der Obermeister der Gastwirteinnung erhebt sich im Schmuck seiner weißen Haare Fallada Bauern 271 figürlicher, gärtnerischer S.;

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Zitationshilfe
„Schmuck“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schmuck>, abgerufen am 27.09.2020.

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