Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schreck, der

Schreck, der; -(e)s, -e /Pl. ungebräuchl./
plötzliche, heftige psychische Erschütterung, die durch etw. Unerwartetes, meist Unangenehmes oder Bedrohliches, hervorgerufen wird, Schrecken: ein großer, jäher, plötzlicher, umg. heilloser⌝, panischer, wilder, tödlicher S.; ein kalter, eisiger S. durchfuhr ihn, packte, erfaßte, lähmte ihn; voll(er) S. davonlaufen; einen S. bekommen, erleben, fühlen, umg. kriegen⌝; jmdm. einen S. bereiten, umg. einjagen⌝; das geschah (nur) im ersten S.; der S. lag ihr (noch) in den Gliedern; der S. ist mir in die, in alle Glieder, in die Beine, umg. Knochen⌝ gefahren, saß mir noch lange in den, in allen Gliedern; er ist (noch einmal) mit dem (bloßen) S. davongekommen; sie errötete vor, in freudigem S.; vor S. aufschreien, davonlaufen, fast vergehen, (an allen Gliedern) beben, zittern; sie war vor S. wie gelähmt; blaß, bleich, halb ohnmächtig, starr vor S. sein; ich kann mich gar nicht (wieder) von dem S. erholen; salopp auf den S. hin wollen wir einen trinken; umg. scherzh. S. laß nach!, salopp ach, du (mein, lieber) S.! /Ausrufe der Verwunderung, Erregung, Bestürzung/

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Schnitt Schwangerschaftsurlaub
Zitationshilfe
„Schreck“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schreck>, abgerufen am 25.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache