Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schrecken, der

Schrecken, der; -s, -
1. Schreck: ein großer, jäher, starker, gewaltiger, panischer, grenzenloser S.; Sein Gesicht zeigte Schrecken, Furcht und Wut Noll Holt 1,75; ein eisiger, kalter S. durchfuhr ihn; jmdn. voll(er) S. ansehen; jmdm. einen S. bereiten, umg. einjagen⌝; (Angst und) S. verbreiten; jmdn. in (Angst und) S. jagen, (ver)setzen; jmdn. in S. halten; in blindem S. davonlaufen; er kam mit dem bloßen S. davon; von wildem, tödlichem S. ergriffen, gepackt, gelähmt sein; der Gedanke daran hat nichts von seinem S. verloren; zu meinem (großen) S. mußte ich feststellen, daß …; die Sache nahm ein Ende mit S.
2. lähmende, Entsetzen und Furcht verbreitende Wirkung von etw. und die daraus folgende, länger andauernde psychische Erschütterung: die S. der Nacht, des Alters, Todes; daß unsere Heimat … vom Schrecken des Krieges verschont blieb Seghers 6,589 (Die Toten)
3. /ohne Pl., nur mit best. Art./ Personifikation von 1: Die beiden Gruppenführer des Ausbildungszuges waren der Schrecken der Rekruten Noll Holt 1,412; d. Cholera, Pest war der S. der letzten Jahrhunderte;

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Zitationshilfe
„Schrecken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schrecken>, abgerufen am 24.09.2020.

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