Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schrittmacher, der

-macher, der
1. jmd., der anderen im vorwärtsdrängenden, fortschrittlichen Denken und Handeln beispielhaft vorangeht und etw. Neues vorbereiten hilft: Bertolt Brecht, der kühne Experimentator, der rastlose Schrittmacher, der immer auf der Suche war und gierig nach Neuem Tageszeitung 1956; Neubedeut. DDR Werktätiger im soz. Gesellschaftssystem, der schöpferisch bei der Gestaltung des Soz. mitwirkt und bes. einen Beitrag zum technisch-wissenschaftlichen Fortschritt leistet: er ist ein S. des sozialistischen Aufbaus, der sozialistischen Kultur; die Schrittmacher drängen darauf, den ganzen technologischen Prozeß zu analysieren und ihn auf wissenschaftlicher Grundlage rationeller zu gestalten Tageszeitung DDR 1968
2. Sport
a) Radsport Motorradfahrer, der bei Steherrennen zur Führung vor dem Steher herfährt, um den Luftwiderstand zu verringern
b) Läufer, der beim Training einem anderen das Tempo angibt
3. Med. elektrisches Gerät, das die Herztätigkeit künstlich anregt und in Gang hält;

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Zitationshilfe
„Schrittmacher“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schrittmacher>, abgerufen am 30.09.2020.

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