Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schuppe, die

Schuppe, die; -, -n
1. plättchenförmiges Gebilde
a) der Haut vieler Tiere, bes. von Fischen, Reptilien, Insekten: die Schuppen der Forelle, des Krokodils, der Schlange; die Schuppen der Schmetterlinge enthalten Chitin;
b) der Haare, Blätter, Früchte von Pflanzen, bes. an Knospen, Zapfen von Nadelhölzern: Zwischen den Stämmen … fielen die Schuppen von Kiefernzapfen ins hohe Blaubeerkraut, die Arbeit unsichtbarer Eichhörnchen A. Zweig Einsetzung 407
c) verstärkte Talgabsonderung der Körperhaut, bes. der Kopfhaut beim Menschen, Kopfschuppe: ein neues Mittel gegen Schuppen ausprobieren; es fiel mir wie Schuppen von den Augen (ich sah plötzlich klar, erkannte die Zusammenhänge)
2. hist. Metallplättchen am Panzer einer Ritterrüstung: Der Bote … trug einen Harnisch aus blauen Schuppen, der seinen gedrungenen Leib eng umschloß Hofmannsth. Erzählungen 255

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Zitationshilfe
„Schuppe“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schuppe>, abgerufen am 01.10.2020.

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