Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schwaden, der

1Schwaden, der; -s, - /meist im Pl./
Zusammenballung von Gasen, Dämpfen in der Luftströmung, bes. von Dunst, Nebel, Rauch: Wasserdampf hing in S. über dem Herd; der Rauch stand, erhob sich in dichten, dicken, giftigen S.; die bläulichen, süßlichen S. des Zigarettenrauches; die Lokomotive stieß weiße, schwarze S. von Dampf und Rauch in die Luft; graue, bleiche, lange S. des Herbstnebels lagen auf, dicht über der Wiese; der See war von nebligen, dunstigen S. verhüllt; Autos hatten den Staub in S. aufgewirbelt; Bergm. schädliche Grubenluft mit hohem Gehalt an Kohlenoxid, bes. an Kohlendioxid

WDG, 5. Band, 1976

Schwaden, der

2Schwaden, der; -s, -
Reihe des mit der Sense oder Mähmaschine abgemähten Ernteguts, Schwad: die S. wenden, zu (einem) Haufen zusammenharken; die Schnitter mähten die Wiese in langen S. ab; der Mähdrescher legt das Stroh in S. ab;

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Zitationshilfe
„Schwaden“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schwaden>, abgerufen am 01.10.2020.

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