Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schwall, der

Schwall, der; -(e)s, -e /Pl. ungebräuchl./
sich über, gegen jmdn., etw. wellenartig ergießende, große Menge von etw., bes. von Wasser: ein S. Wasser stürzte auf uns zu, schoß an uns vorüber, schlug gegen die Mole; das Boot wurde vom S. der Wogen emporgehoben; dann fluten die Massen aus der östlichen Ostsee in gewaltigem Schwall zurück Natur u. Heimat 1960; ein S. frischer, kalter, schwüler Luft strömte durch die offene Tür herein; /übertr./ er begrüßte uns mit einem S. freundlicher, überschwenglicher Worte; ein S. unverständlicher Laute ergoß sich aus ihrem Munde; ich mußte einen S. von neugierigen, unsinnigen Fragen, von Schmeicheleien, Gefühlsausbrüchen über mich ergehen lassen

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„Schwall“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schwall>, abgerufen am 11.08.2020.

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