Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schwarm, der

Schwarm, der; -(e)s, Schwärme
I. größere Anzahl durcheinanderwimmelnder und sich gemeinsam fortbewegender Tiere, bes. Fische, Insekten, Vögel: ein S. Rebhühner, Tauben, Wespen; Schwärme von Libellen, Grillen, Heuschrecken; ein S. Bienen ist ausgeflogen, ausgebrochen; die Mücken tanzten in dichten Schwärmen über der feuchten Niederung; die Zugvögel sammeln sich zu Schwärmen, bevor sie zu ihrem Fluge aufbrechen; d. Heringe, Wellensittiche leben in Schwärmen; Man fängt nämlich die Lachse heute in ganzen Schwärmen (in großen Mengen) auf hoher See Grzimek Wildes Tier 204; /bildl./ ein S. Kinder, junger Damen; der S. der Gäste; ein S. von Ausflüglern, Anbetern, Verehrerinnen; Fern … zog ein Schwarm einmotoriger Flugzeuge vorüber Noll Holt 1,245; Die Frage schien einen ganzen Schwarm unliebsamer Gedanken in seinem Kopf aufzustöbern Seghers 5,103 (Transit)
II. umg.
1. jmd., etw., wofür sich jmd. begeistert, wovon er schwärmerisch spricht, wonach er strebt: der strahlende Tenor war der S. aller jungen Damen; ein neuer Sportwagen war sein S.; sein S. ist der Segelsport; der S. (Freund) meiner Schwester
2. das Schwärmen für etw., jmdn.: deinen S. für das Bergsteigen kann ich gut verstehen;

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Schwangerschaftsunterbrechung Seereise
Zitationshilfe
„Schwarm“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schwarm>, abgerufen am 29.09.2020.

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