Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schweif, der

Schweif, der; -(e)s, -e
1. geh. langer buschiger Schwanz: der Hund wedelte mit seinem prächtigen S.; der S. eines edlen Rosses, eines Löwen, eines schwarzen Katers; er zog den S. ein; /bildl./ Tausende von Personen sahen … einen hell leuchtenden Meteor mit einem grünlichgelben Schweif Tageszeitung 1966; der S. eines Kometen;
2. /übertr./ geschwungene Linie: Der schöne Dampfer zog einen Schweif durch das Wasser Seghers 6,473 (Die Toten) ; diese vollen S und O mit ihren fast klingenden Strichen und prachtvollen Schweifen Federer Berge 121
3. veralt. Schleppe: Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif Goethe Erlkönig

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Zitationshilfe
„Schweif“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schweif>, abgerufen am 28.09.2020.

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