Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schwinge, die

Schwinge, die; -, -n
1. geh. Flügel eines meist größeren Vogels: der Adler breitete, spannte seine (starken, kräftigen, gewaltigen) Schwingen aus und erhob sich in die Lüfte; der Raubvogel hatte seine Schwingen entfaltet, geöffnet; Ein Sperber zog, ohne die Schwingen zu rühren, seine Kreise unter dem Himmel Uhse Patrioten 1,72 die silbernen, stählernen, glänzenden Schwingen (Tragflächen) eines Flugzeugs silberne Schwingen (Abzeichen in der Form eines stilisierten Vogels) auf den blauen Kragenspiegeln der Luftstreitkräfte /bildl./ dicht. mit einer samtenen Schwinge bedeckte er [der Alkohol] alle meine Sorgen und Kümmernisse Fallada Trinker 23; Der Föhn entfaltete seine gewaltigen Schwingen Lebert in: Österr. Erzähler 2,156; der Dichter ließ sich von den Schwingen der Phantasie tragen; durch den Erfolg, die Freude, Hoffnung wuchsen ihm Schwingen (d. Erfolg, Freude, Hoffnung beflügelte ihn)
2. landsch. flaches Gefäß, österr. flacher, ovaler Korb: eine S. voll Pferdefutter, Kleinholz; eine geflochtene Schwinge mit Pflaumen Klepper Kahn 134
3. Techn. Abstützung eines Rades gegen den Rahmen meist mit Hilfe von zwei Spiralfedern, bes. bei Motorrädern

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„Schwinge“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schwinge>, abgerufen am 21.09.2020.

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