Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Seide, die

Seide, die; -, -n
1. aus dem Kokon der Seidenraupe hergestellter Faden: mit S. nähen, sticken; ihr Haar ist wie S. /bildl./ umg. die beiden spinnen keine (gute) S. (verstehen sich nicht) dabei ist keine S. zu spinnen (ist nichts zu gewinnen)
2. Gewebe aus 1: reine, matte, glänzende, bunte, gemusterte S.; sie trug ein Kostüm aus kostbarer, gelber S.; eine Krawatte aus schwerer S.; der Mantel ist auf reine S., ganz auf S. gearbeitet, mit S. gefüttert; /übertr.; in dem Wortpaar/ veraltend in Samt und S. mit den teuersten, kostbarsten Sachen gekleidet: sie ging in Samt und S.;

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„Seide“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Seide>, abgerufen am 19.09.2020.

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