Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Selbstverständlichkeit, die

-verständlichkeit, die
/entsprechend der Bedeutung von -verständlich /: diese Feststellung scheint nur eine S. auszudrücken; die einfachsten Selbstverständlichkeiten des Zusammenlebens der Menschen; die Freude an der Kunst war ihm eine S.; Natürlichkeit, Unbefangenheit: er fuhr trotz des ironischen Gelächters mit völliger S. fort zu deklamieren; Voll Achtung begrüßt und aufgenommen, trank er mit viel geübter Selbstverständlichkeit (Nonchalance) seinen Absinth A. Zweig Regenbogen 80;

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„Selbstverständlichkeit“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Selbstverständlichkeit>, abgerufen am 27.09.2020.

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