Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Sessel, der

Sessel, der; -s, -
meist gepolsterter Stuhl mit Armlehnen: ein bequemer, harter, niedriger, tiefer, wackliger S.; ein gepolsterter, hölzerner, neu bezogener S.; ein S. mit Schaumgummi, mit abgenutzter Polsterung; sich in einen S. setzen; er ließ sich erschöpft in den S. fallen, sinken; er fiel, sank in, auf den S.; sich aus dem, vom S. erheben; vom S. aufstehen; im S. sitzen, lehnen; sich behaglich in den S. zurücklehnen; umg. abwertend sich tief in einen S. lümmeln; auf der Kante eines Sessels sitzen; (nervös) auf dem S. hin- und herrücken, herumrutschen; einen S. zurechtrücken, näher an jmdn. heranrücken; jmdm. einen S. zuschieben; ein S. wurde gerückt; /bildl./ umg. abwertend daß er sein Augenmerk … auf den Sessel (Posten, Stellung) des alten Bürgermeisters Doktor Oeverdieck gerichtet halte Th. Mann 1,322 (Buddenbr./

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„Sessel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Sessel>, abgerufen am 20.09.2020.

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