Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Siechtum, das

Siechtum, das; -s, /ohne Pl./
geh. das Leiden an einer schweren, langwierigen Krankheit, Hinfälligkeit durch schwere, langwierige Krankheit oder Alter, das Siechsein: ein lebenslängliches, zunehmendes, allmähliches, qualvolles S.; Verkehrsunfälle verurteilen viele Menschen zum S.; Tropenkrankheiten sind häufig mit langem S. verbunden; der Tod hat ihn von jahrelangem S. erlöst; /bildl./ Die hellenischen Staaten sind zu Grunde gegangen … entweder von rohen Siegern zertrümmert oder in allmählichem Siechtume absterbend E. Curtius Altertum 1,88

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„Siechtum“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Siechtum>, abgerufen am 23.09.2020.

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