Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Siegel, das

Siegel, das; -s, -
Petschaft, Stempel für das Prägen, den Abdruck eines Bildnisses, von Schriftzeichen in einer bildbaren Masse, bes. in Wachs, Siegellack oder auf Papier: ein (amtliches, dienstliches) S. unter Verschluß aufbewahren; das S. in den Siegellack, auf ein Schriftstück drücken; als (amtliche) Beglaubigung, Bestätigung oder als Verschluß von Briefen, Urkunden geltender Abdruck eines Petschafts, Stempels in einer bildbaren Masse oder auf Papier: ein rotes, rundes, amtliches, dienstliches S.; das S. auf der Rückseite eines Briefes; ein S. anbringen, aufdrücken, erbrechen, lösen; /bildl./ geh. er hat dem Unternehmen das S. seiner Persönlichkeit aufgedrückt; /übertr./ jmdm. auf etw. Brief und S. geben jmdm. die Wahrheit, Sicherheit von etw. beteuern: ich gebe dir Brief und S. darauf, daß er damit nichts zu tun hat; jmdm. etw. unter dem S. (der Bedingung) der Verschwiegenheit anvertrauen, erzählen Verhandlungen unter dem S. strengster Geheimhaltung; das ist ihm ein Buch mit sieben Siegeln (er versteht nichts davon)

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„Siegel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Siegel>, abgerufen am 26.09.2020.

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