Silber-, silber-
zu Silber 1:-ausbeute, die: das Bergwerk hat nur noch eine geringe S.;
-barren, der Barren aus unbearbeitetem Silber;
-bart, der geh. silbergrauer, silbrig glänzender Bart: die alten Exzellenzen mit ihren Silberbärten Renn Adel 113;
-becher, der: er erhielt als Siegespreis einen S.;
-bergwerk, das vgl. -mine: ein altes, abgebautes S.;
-beschlag, der: ein altes Buch mit kostbarem S.;
-beschlagen /Adj./: ein s. Gürtel;
-besteck, das;
-bestickt /Adj./ mit Silberfäden bestickt: ein s. Frack; Er trägt silberbestickte Beinkleider aus schwarzer Seide Zuchardt Narr 119;
-betreßt /Adj./ mit Silbertressen: eine s. Uniform;
-blank /Adj./ blank wie Silber: s. Schienen;
-blech, das zu dünnen Platten ausgewalztes oder geschlagenes Silber;
-blick, der scherzh. leicht schielender Blick: sie hat einen leichten, kleinen S.;
-blond /Adj./: ein Mädchen mit s. Haar;
-borte, die vgl. -brokat: ein mit Silberborten besetzter Samtvorhang;
-braut, die Frau am Tage der Silberhochzeit;
-bräutigam, der vgl. -braut;
-brokat, der Brokat, bei dessen Herstellung Silberfäden verwendet wurden: eine Weste, Bluse aus S.;
-distel, die Korbblütler mit strahlenförmig ausgebreiteten, trockenen, weißen inneren Hüllblättern;
-draht, der zu feinem Draht ausgezogenes echtes Silber;
-erz, das Erz, das Silber enthält;
-faden, der Faden aus echtem Silber oder silberglänzendem Metall: ein mit Silberfäden durchwirkter Stoff; /bildl./ sein Haar, Schnurrbart zeigte Silberfäden (war von grauem, weißem Haar durchzogen);
-farben /Adj./: ein s. Tuch; s. Vögel;
-fischchen, das kleines, flügelloses Insekt mit metallisch glänzenden Hautschuppen, das bes. in feuchten Räumen und Kellern lebt;
-fuchs, der
   1. bes. in Kanada und Sibirien lebender Fuchs, dessen schwarze Grannenhaare an den Spitzen silberweiß sind
   2. Pelz von 1: sie trägt einen echten S.;
-gehalt, der Gehalt an Silber: der S. einer Münze, Legierung;
-geld, das Münzen mit bestimmtem Silbergehalt;
-geschirr, das Tafelgeschirr aus Silber: kostbares, altes, schweres S.;
-glanz, der vgl. -licht: der S. des Mondlichts;
-glänzend /Adj./: die s. Buchen; ein s. Fuchspelz;
-grau /Adj./ glänzend hellgrau: ein s. Pelz, Vorhang, Seidenschal; Zur andern Hand aber dehnt sich silbergrau das Watt Weisenb. Mädchen 83; das s. Band eines Flusses;
-groschen, der hist. /alte Münze mit Silbergehalt/;
-haar, das geh. ergrautes, weißes Haar: eine alte Dame mit, im S.;
-haarig /Adj./ geh. weißhaarig: ein s. Greis;
-haltig /Adj./ Silber enthaltend: s. Gestein;
-hell /Adj./ hell, hoch tönend: das Kind hat ein s. Stimmchen, Lachen; ein s. Klang, Ton; die Glöckchen läuteten s.;
-hochzeit, die; 25. Hochzeitstag: sie feierten S.;
-kette, die; das Mädchen trug eine S. um den Hals;
-klang, der geh. heller, hoher Klang: der S. ihres Lachens;
-lamé, der Seidengewebe mit eingewebten Silberfäden: ein Abendkleid aus S.;
-legierung, die Legierung des Silbers mit Metallen, bes. Kupfer, Platin, Zinn oder Zink;
-leuchter, der: ein alter, hoher, schwerer S.;
-licht, das geh. hellglänzendes Licht: das S. des Vollmondes;
-litze, die vgl. -brokat: ein Kragenspiegel mit einer S.;
-locke, die geh. weißhaarige Locke: ein Greis mit Silberlocken;
-löffel, der: sie bekamen zur Hochzeit S. geschenkt;
-löwe, der Puma;
-medaille, die Medaille aus Silber, Silberlegierung, die bei bedeutenden sportlichen Wettkämpfen als zweiter Preis verliehen wird: er gewann bei den Olympischen Spielen eine S.;
-mine, die Mine, in der Silbererz abgebaut wird;
-münze, die Münze mit bestimmtem Silbergehalt: alte Silbermünzen sammeln;
-papier, das Zinn- oder Aluminiumfolie, die bes. für Verpackungen benutzt wird: in S. eingewickelte Kekse, Schokolade, Bonbons, Zigaretten;
-pappel, die Pappel, deren Blätter an der Unterseite schneeweiß und filzig behaart sind;
-platte, die sehr flacher Teller aus Silber (zum Servieren von Speisen): die Speisen wurden auf Silberplatten hereingetragen; Der Kartoffelsalat war auf schwerer Silberplatte kunstvoll aufgehäuft Noll Holt 2,134;
-pokal, der: er trank aus einem großen S.; der Sieger erhielt als Preis einen S.;
-schein, der vgl. -schimmer;
-schimmer, der dicht. silbrig glänzender Schimmer: Ein Silberschimmer hing über den Pappelkronen Suderm. 2,230;
-schmied, der künstlerisch geschulter Handwerker, der fein geformte Schmuckstücke und Gebrauchsgegenstände aus Silberblech oder Silberdraht fertigt;
-schmuck, der;
-schüssel, die: eine S. mit Früchten;
-stickerei, die Stickerei mit Silberfäden: e. Abendkleid, Vorhang, Robe mit S.;
-stift, der Zeichenstift aus Metall mit silberner Spitze, der auf einem besonders präparierten, sehr festen Papier zarte, hellgraue Linien von gleichbleibender Stärke erzeugt;
-stimme, die geh. helle, hohe Stimme: die S. des Mädchens;
-stoff, der vgl. -brokat;
-streifen, der silbrig glänzender Streifen: dicht. Hinter uns schrumpfte das Land im Sonnenglast zu einem schmalen Silberstreifen zusammen Wille Udesom 179⌉; /meist in der Wendung/ ein S. am Horizont der Ansatz zu einer neuen, hoffnungsvollen Entwicklung: einen S. am Horizont sehen; es zeigte sich ein S. am Horizont;
-stück, das veralt. Münze mit bestimmtem Silbergehalt, Silbermünze: ein gro ßes, kleines, blankes, rundes S.; die harten Silberstücke klimperten in seiner Tasche;
-ton, der
   1. geh. heller, hoher Ton: der S. eines Glöckchens
   2. silberner Farbton: der S. eines Stoffes, Seidenschals;
-tresse, die vgl. -brokat: eine Uniform, Livrée mit Silbertressen;
-vogel, der Neupräg. geh. Flugzeug: die Silbervögel erhoben sich von der Rollbahn in die Lüfte, brausten dicht über die Zuschauer hinweg;
-weiß /Adj./ hellglänzend weiß, mit silbrigem Schimmer: sie hat s. Haar, eine s. Haarsträhne; ein s. Kleid, Metall, Flugzeug; der s. Mondenschein, Sandstrand; etw. glänzt s.;
-zeug, das umg. Bestecke und Geschirr aus Silber: ein reiches, kostbares, schweres S.; die Tafel war mit blinkendem S. gedeckt


Stück, das; -(e)s, -e /- / landsch. salopp Stücker
   1. /Pl. -e; Verkl.: Stückchen/ einzelner (willkürlich, gewaltsam abgetrennter) Teil eines Ganzen: das Hochwasser hat große Stücke vom Ufer abgerissen; sie zerriß den Brief und warf die Stücke ins Feuer; ein S. (von etw.) abbeißen; [worauf der Pudel den Zucker zerbiß] und nun Stück für Stück gemächlich auffraß Renn Kindheit 127; Alle ... schnitten mit dem Messer Stücke Fleisch [aus dem gefallenen Pferd] heraus Renn Krieg 364; ein Stückchen Pappe; ich habe ein schönes S. Fleisch, Lendenbraten, Wurst, geräucherten Schinken gekauft; umg. er hat das größte S. erwischt⌉; ein S. frisches Brot; ein (kurzes, langes) S. Bindfaden, Draht; ein S. vom Fleisch abschneiden; hast du ein S. von dem Stoffübrig?; landsch. Käse, Wurst im, am S. (nicht in Scheiben geschnitten, nicht aufgeschnitten) kaufen⌉; in Stücke: einen Brief in (kleine) Stücke (zer)reißen; Es wurden Arbeiter ... beim Sprengen in Stücke gerissen Kellerm. Tunnel 140; alles in Stücke schlagen wollen; Kartoffeln, Fleisch, Schinken in kleine Stücke schneiden; Sie werfen mit Fußtritten die Amphora um, die in Stücke geht (entzweigeht) Brecht Cäsar 127; der Teller zerbrach in tausend Stücke; /übertr./ umg. sich für jmdn. in Stücke reißen lassen (sich für jmdn. völlig aufopfern, alles für jmdn. tun)⌉; ich konnte ein S., Stückchen Himmel, ein S. des Himmels sehen; der Autor will ein S. Vergangenheit lebendig machen; sie hat ein S., Stückchen Welt gesehen; die Möbelbedeuteten ihm ein S. Heimat; ich habe leider nur ein S. von dem Vortrag gehört; in wilder Fahrt hörte Hermann Stücke (Bruchstücke) von Sätzen Seghers Ausflug 91; denn er [Thälmann] ist ein Stück von uns Turek Wende 111; /bei Mengenangabe meist Pl. Stück/ einzelner (abgetrennter) Teil eines Ganzen, der selbst ein Ganzes, eine Einheit bildet, in sich abgegrenzter, geschlossener Teil eines Ganzen: Kuchen in Stücke schneiden; ein (großes, kleines, dickes, dünnes) S. Kuchen; ein halbes S. Torte; er aß drei S., Stücke (von dem) Pflaumenkuchen; ein S. Schokolade; Die Betten der Nachbarn nahm er auseinander und trug Stück um Stück in die Höfe J. Roth Hiob 252; er konnte ganze Stücke (Abschnitte, Passagen) aus derOdyssee auswendig
   2. /Pl. -e; bei Mengenangabe meist Pl. Stück; Verkl.: Stückchen/ bestimmte Menge eines Stoffes, Materials, einer Substanz, die ein in sich begrenztes Ganzes bildet (und eine handelsübliche Form, Abmessung hat): ein S. Zucker; er nahm zwei S. (Zucker) in den Kaffee; ein S. Seife; ein S. (250 Gramm abgepackte) Butter; zwei S., Stücke Butter; das Format dieses S. (Bogen) Papiers, dieses Stückes Papier; das Rückenteil und die Ärmel sind aus, in einem S. geschnitten; ein S. (abgegrenzte Fläche) Land besitzen; ein paar junge Bäume umschlossen das Herz des Gartens, das Stückchen Rasen Seghers Ausflug 56; ein ausgefuchst freches Stück Prosa Mutterspr. 1959; umg. ein schönes S. Geld(ziemlich) viel Geld: das hat ein schönes, ordentliches, hübsches S. Geld gekostet; ein schönes S. Geld verdienen; ein großes S. Arbeit viel Arbeit, eine große Anstrengung: ein großes, schweres, ordentliches S. Arbeit lag noch vor uns; das war kein leichtes S. Arbeit; hier ist noch ein (gutes) S. Arbeit zu leisten; salopp jmdn. wie ein S. Dreck, Mist behandeln; er ist ein richtiges S. Malheur (er ist ein beklagenswerter Mensch, der immer Pech hat, dem immer ein Mißgeschick passiert)
   3. /Pl. -e/ einzelner (wertvoller) Gegenstand meist aus einer größeren Menge von gleichartigen Gegenständen, bes. Kleidungsstück, Einrichtungsgegenstand /aus dem Kontext ergibt sich meist die nähere Bestimmung des Gegenstandes/ Bei jedem neuen Stück, das für den Jungen angeschafft werden mußte, der ... erstaunlich viel Kleidung und Schuhzeug verbrauchte Bredel Väter 91; während er Stück für Stück seiner Kleidung mit der des Hauptmanns tauschte Wiechert Erzählungen 50; abscheuliche neue Möbel standen unbekümmert zwischen wundervollen alten Stücken Musil Mann 285; das Wiedereintreffen des Stückes [des Koffers] im Bäder- Hotel Th. Mann 9,496 (Tod in Venedig); der Ring war ein seltenes,sehr schönes S.; die wertvollsten Stücke der Sammlung; umg. dieser Mantel, Teppich ist mein bestes, schönstes S.; /übertr./ salopp scherzh. Vater, unser bestes S. (der uns liebste Mensch); ich war mit meinem besten S. (meinem Mann, Freund; meiner Frau, Freundin) im Kino⌉; /Pl. Stück bei einer Mengenangabe, in der Stück die Grundeinheit der Menge bezeichnet/ »wieviel Eier möchten Sie haben?« »Zwölf S.«; die Produktion von Klappfahrrädern wurde gegenüber dem Vorjahr um 50 000 S. erhöht; die Zigarren kosten 60 Pfennig das S.; Am Ende des Jahres 1873 gab es in Deutschland etwa 7 Mio Schweine. 40 Jahre danach ... zählte man mehr als 25 Mio Stück Urania 1963; umg. /von Menschen/ Kinder habe ich auch, drei Stück Werfel Bernadette 538; landsch. salopp /Pl. Stücker; nur im Pl./ Stücker acht ungefähr acht: Dabei bin ich ... ein Freund von Uhren gewesen, manchmal hatte ich Stücker zwanzig in meiner Wohnung Welk Grambauer 246; das ist schon lange her, so Stücker zehn bis fünfzehn Jahre; so Stücker zehn, zwölf sind dagewesen; »wieviel Kinder hat er?« »Stücker drei (drei
   4. /Pl. -e/
   a) Theaterstück, Drama: ein S. schreiben; ein S. von N inszenieren, einstudieren, spielen, aufführen; das S. wird in der Bearbeitung von N gegeben; ein S. vom Spielplan absetzen; umg. das S. ist durchgefallen⌉; ein erfolgreiches, bekanntes, neues, modernes S.; die Stücke von Bertolt Brecht, Max Frisch; Diese Stücke [Die Räuber und Fiesco] hatten uns beide sehr begeistert Renn Kindheit 195; Wer war eher, der Schauspieler oder der Dichter, welcher ihm Stücke schrieb? Th. Mann 11,39
   b) /Verkl.: Stückchen/ Musikstück, bes. kleinere Instrumentalkomposition: auf dem Klavier ein S. von N spielen, üben; ein S. für Klavier; Stücke für Kinder; der Postillon blies ... ein munteres Stückchen E. T. A. Hoffm. 3,422 (Serapionsbrüder)
   
5. a) /Pl. Stück/ ein S. Vieh ein einzelnes zum Vieh gezähltes Tier: In Mahnkes Stall liegen die Kühe, zehn Stück Rindvieh Bobrowski Boehlendorff 65; einige S. Vieh; ein S. Wild
   b) /Pl. -e/ fachspr. ein S. ein einzelnes Tier aus einer Menge Tiere derselben Art, Exemplar /aus dem Kontext ergibt sich die nähere Bestimmung des Tieres/ Die Tiere [Hausziegen] waren meist braun gefärbt, doch sahen wir auch schwarze ... Stücke Urania 1962; während weibliche Stücke des Blauwals eine Körpermasse von 170 t erreichen können Urania 1964
   6. /ohne Pl./ salopp derb meist abwertend Mensch: er ist ein faules, dummes S.; sie kam einfach an das Fenster, dieses freche Stück Waggerl Jahr 82; wie redet dieses S. mit mir!
   7. /Verkl.: Stückchen/ ein S., geh. ein S. Weg(e)s⌉ eine gewisse Teilstrecke eines Weges /nur adv./: ich bringe dich noch ein S., Stückchen; geh. ich begleite dich noch ein S. Weg(e)s⌉; ein S. /bezeichnet eine gewisse Strecke, eine unbestimmte Entfernung, einen unbestimmten Grad/ etwas, ein wenig, nicht sehr viel: bis zum Bahnhof müssen wir noch ein S. gehen; ein S. spazierengehen; wir sind ein gutes S. vorangekommen; das Gras ist ein kleines, umg. ein hübsches, ganzes⌉ S. gewachsen; umg. er ist ein Stückchen (ein bißchen) größer als ich⌉; die Zuversicht ... machte Albert Kump um ein gut Stück unternehmender Victor Schriften 3,94
   8. /in Verbindung mit bestimmten Adjektiven/ salopp abwertend das ist (denn doch) ein starkes S. (eine Unverschämtheit, unerhört); gestern hat er sich ja wieder mal ein tolles, freches S. geleistet; umg. veraltend Stückchen Streich: dann hat die Kathl angefangen, von unseren Possen zu erzählen ... aus Deiner Zeit noch, auch von Dir ein paar Stückchen E. Strauss Freund Hein 137
   9. /in festen Verbindungen/ umg. aus freien Stücken von sich aus, freiwillig: etw. aus freien Stücken tun; große Stücke auf jmdn. halten (jmdn. sehr schätzen)⌉; in allen Stücken in jeder Hinsicht, in jedem Punkt: [er] hielt ... eine so ausgezeichnete und witzige Rede, daß er in allen Stücken Recht bekam Th. Mann 1,488 (Buddenbr.); in manchen Stücken hast du es dir zu leicht gemacht; landsch. in, an einem S. ununterbrochen, ohne Unterbrechung: es hat in einem S. geregnet; ich habe die ganze Nacht an einem S. geschlafen; den Urlaub in einem S. (zusammenhängend) nehmen
zu 1 /in Verbindung mit Hinweisen auf das Ganze, z. B./ Braten-, Brot-, Fleisch-, Haut-, Kuchen-, Torten-, Wurststück; /in Verbindung mit Hinweisen auf Einzelteile von Schlachtvieh, z. B./ Bauch-, Brust-, Kamm-, Lenden-, Rippenstück; /ferner in/ Ansatz-, Anstands-, Bestand-, Bruch-, Haupt-, Hefe-, Herz-, Kern-, Kopf-, Mittel-, Mund-, Rand-, Rest-, Schluß-, Schwanz-, Spreng-, Teil-, Verbindungs-, Verschluß-, Vorder-, Zwischenstück zu 1 u. 2 Rasenstück zu 2 /in Verbindung mit Hinweisen auf den Stoff, das Material, die Substanz, z. B./ Fels(en)-, Gebäck-, Gras-, Holz-, Stoff-, Zuckerstück zu 3 /in Verbindung mit Hinweisen auf die größere Menge, die Gesamtheit, z. B./ Akten-, Bekleidungs-, Einrichtungs-, Fracht-, Gepäck-, Kleidungs-, Möbel-, Uniform-, Wäschestück; /in Verbindung mit Hinweisen auf Geld, z. B./ Einmark-, Einpfennig-, Geld-, Groschen-, Mark-, Talerstück; /ferner in/ Abfall-, Ausstellungs-, Beleg-, Beute-, Beweis-, Blumen-, Dekorations-, Einzel-, Erb-, Erinnerungs-, Ersatz-, Fund-, Futter-, Gegen-, Gesellen-, Gold-, Guß-, Hand-, Kupfer-, Lese-, Museums-, Muster-, Parade-, Plunder-, Pracht-, Prüf-, Prunk-, Renommier-, Sammel-, Schmuck-, Schrift-, See-, Seiten-, Silber-, Versatz-, Werk-, Wert-, Zierstück; Achsel-, Schulterstücke zu 3 u. 4 a Ausstattungs-, Familien-, Schaustück zu 3 u. 6 Dreckstück zu 3 u. 8 Meister-, Probestück zu 4 a Bauern-, Boulevard-, Bühnen-, Erfolgs-, Erstlings-, Gegenwarts-, Gesellschafts-, Konversations-, Kriminal-, Lehr-, Lokal-, Parabel-, Rühr-, Spektakel-, Tendenz-, Theater-, Volks-, Zeitstück zu 4 a u. b Charakter-, Kinder-, Lieblings-, Repertoire-, Salon-, Unterhaltungs-, Zugstück zu 4 a u. 8 Zauberstück zu 4 b Gesang(s)-, Klavier-, Konzert-, Musik-, Orchester-, Ton-, Übungs-, Vortragsstück zu 4 b u. 8 Virtuosenstück zu 6 Mist-, Schand-, Weib(s)stück zu 8 Akrobaten-, Artisten-, Bravour-, Buben-, Gangster-, Gauner-, Glanz-, Helden-, Husaren-, Kabinett-, Kunst-, Piraten-, Schelmen-, Taschenspieler-, Wag(e)stück dazu Früh-, Grundstück

Zitationshilfe
„Silberstück“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Silberst%C3%BCck>, abgerufen am 17.12.2018.

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