Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Staub, der

Staub, der; -(e)s, /ohne Pl./, Techn. Stäube/ -e /Verkl.: Stäubchen/
Menge feinster, sich ablagernder oder in der Luft schwebender fester Teilchen: /ohne Pl./ dichter, (finger)dicker, feiner, grauer, giftiger S.; der S. der Straße; der S. dringt in die Poren; ein Stäubchen flog mir ins Auge; auf den Blättern lag S.; der Wind wirbelt den S. auf; den S. von den Kleidern bürsten, aus dem Teppich klopfen; sie wischte den S. von den Möbeln, wischte S.; wir haben beim Kehren viel S. eingeatmet, umg. geschluckt⌝; sich gegen radioaktiven S. schützen; die Ruine ist in Schutt und S. zerfallen; /bildl./ geh. er hat den S. Berlins von den Füßen geschüttelt; umg. diese Affäre hat viel S. aufgewirbelt; salopp sich aus dem S. machen (ausreißen) abwertend jmdn. in den S. treten (jmdn. demütigen) vor jmdm. im S. liegen (sich vor jmdm. erniedrigen) geh. verhüll. wieder zu S. werden (sterben) /Pl.Stäube, Staube; meist im Pl.; ohne Verkl. / Techn. spezifische Menge von Staubteilchen: die Stäube der Industriewerke; schädliche Dämpfe und Stäube Tageszeitung 1968

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
strenggenommen Säulenbau
Zitationshilfe
„Staub“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Staub>, abgerufen am 21.04.2021.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)