Strategi̱e̱, die; -, -n [..i̱-en]
griech.
1. Mil. Theorie und Praxis des Einsatzes der Streitkräfte und der Vorbereitung eines Landes, einer Koalition auf die Kriegsführung: Die Doktrin der flexiblen Reaktion lehnt somit die Strategie des massiven Schlages … nicht ab, sondern ergänzt sie lediglich durch die Theorie vom sogenannten begrenzten Krieg Tageszeitung DDR 1968; /übertr./ Art des Vorgehens, Verfahrensweise: die richtige, falsche S. anwenden; sich auf eine S. einigen; es war ihre S., durch strenge Gerechtigkeit für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen;
2. Polit. Generallinie einer Partei, einer Gruppe von Vertretern einer Klasse für die Führung des Klassenkampfes während einer gesellschaftlichen Entwicklungsetappe: Die Veränderungen der Klassenverhältnisse erfordern Änderungen der Strategie und der taktischen Maßnahmen Thälm. Reden 1,152; die S. des USA-Imperialismus S. und Taktik wissenschaftlich erarbeitete Planung und Praxis des Verhaltens und Vorgehens des revolutionären Proletariats, einer marxistisch-leninistischen Partei im Klassenkampf während einer gesellschaftlichen Entwicklungsetappe: Damit leistete Rosa Luxemburg einen wichtigen Beitrag zur Ausarbeitung der Strategie und Taktik der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung für den Kampf gegen Militarismus und Kolonialismus in der imperialistischen Epoche Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung 4,43
3. Neubedeut. fachspr. Plan des Verhaltens in der Spieltheorie, der für die jeweilige Situation eine den Spielregeln entsprechende Entscheidung über die zu wählende Variante ermöglicht

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