Strick, der; -(e)s, -e
1. aus Flachs, Hanf geflochtenes Seil, dicke Schnur zum An-, Festbinden: ein langer, dicker, hänfener S.; der S. hält, reißt; einen S. um etw. binden, knoten; der Bauer führte die Ziege am S.; einen Ballen mit einem S. verschnüren; der Gefangene war mit Stricken gefesselt /bildl./ umg. wenn alle Stricke reißen (wenn keine andere Möglichkeit bleibt) jmdm. einen S. aus etw. drehen (jmdm. harmlos gemeinte Worte, Handlungen böse auslegen und ihm dadurch schaden) salopp den S. nehmen (sich erhängen)
2. salopp scherzh. Schlingel, Schelm: ein durchtriebener S.; denn er war ein liederlicher Strick Kügelgen Jugenderinnerungen 387; du bist vielleicht ein S.!;

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