Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Stroh, das

Stroh, das; -(e)s, /ohne Pl./
trockene Halme des ausgedroschenen Getreides: e. Bund, Schütte S.; trockenes, gehäckseltes, fauliges, verfaultes S.; dem Vieh frisches S. (auf)schütten; S. pressen, binden, zu Häcksel schneiden; e. Haus, Hütte mit S. decken; er flocht neue Bienenkörbe aus Stroh Strittmatter Bienkopp 41; Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh? Volksl.; etw. brennt wie S. (sehr rasch) etw. schmeckt wie S. (schmeckt strohig) /bildl./ salopp S. im Kopf haben (dumm sein) umg. leeres S. dreschen (viel reden, ohne daß etw. dabei herauskommt)

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strenggenommen Säulenbau
Zitationshilfe
„Stroh“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Stroh>, abgerufen am 23.11.2020.

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