Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Strudel, der

1Strudel, der; -s, -
durch unterschiedliche Strömungsverhältnisse erzeugte, fortschreitende Drehbewegung des Wassers (mit einer trichterförmigen, in die Tiefe ziehenden Vertiefung), Wasserwirbel: das Boot geriet in einen S., wurde in den S. hinabgezogen; der S. ergriff, erfaßte ihn, zog ihn in die Tiefe; der Fluß, See hat gefährliche S.; [sie] versanken … in dem Strudel, den das sinkende Schiff riß Bredel Heerstraßen 100 (Vitalienbrüder) ; /übertr.; mit folgendem Gen./ alle Beteiligten mitreißendes Geschehen: der S. der Geschehnisse riß ihn mit sich fort; Als ich in den lauten, lärmenden Strudel des Festes geriet Hartung Wunderkinder 99; Reste zerschlagener Fronttruppen rissen vorrückende Alarmeinheiten in den Strudel des Rückzuges Noll Holt 1,494

WDG, 5. Band, 1976

Strudel, der

2Strudel, der; -s, -
süddt. österr. meist süßes Gebäck aus dünn ausgerolltem Teig, der gefüllt, zusammengerollt und gebacken wird: einen S. backen, essen;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ