Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Taube, die

Taube, die; -, -n /Verkl.: Täubchen/
Vogel mit kleinem Kopf, kurzem Hals und niedrigen Beinen, dessen Schnabel in der Spitze etwas gebogen und an den Nasenlöchern blasig aufgetrieben ist und der wegen seines zarten Fleisches auch als Haustier gehalten wird: gebratene, gefüllte Tauben; die Tauben girren, gurren; die beiden Tauben schnäbeln sich; die Tauben füttern; eine T. braten; sie ist sanft wie eine T.; /dient in der bildenden Kunst als Sinnbild des Friedens/ /sprichw./ ein Sperling in der Hand ist besser als eine T. auf dem Dach (es ist besser, sich mit etw. Geringerem zufriedenzugeben, als nach etw. zu verlangen, was man nicht bekommen kann) /übertr./ salopp die gebratenen Tauben fliegen einem nicht ins Maul (jeder muß sich anstrengen) /vom Menschen/ umg. vertraul. /als zärtliche Anrede einer weiblichen Person/ mein Täubchen;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
typisieren
Zitationshilfe
„Taube“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Taube>, abgerufen am 07.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache