Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Topf, der

Topf, der; -(e)s, Töpfe /Verkl.: Töpfchen, Töpflein/
1. rundes, größeres, meist tiefes, ein- oder zweihenkliges Gefäß, oft mit einem Deckel, das zum Kochen und zur Aufbewahrung von Lebensmitteln dient: ein großer, bauchiger, irdener, eiserner, blanker, emaillierter, glasierter, leerer, voller, angeschlagener T.; ein T. aus Aluminium; ein T. (voll) Kartoffeln; ein Töpfchen Milch; der T. steht auf dem Ofen; der T. kocht über; der T. hat ein Loch; den T. am Henkel anfassen; einen T. (mit Wasser) auf den Herd setzen; den T. kochen lassen; den T. vom Feuer nehmen; die Töpfe abwaschen, spülen; einen T. löten; Gemüse und Fleisch in einem T. kochen; mit dem Löffel im T. rühren; Marmelade, Schmalz in einem T. aufbewahren; den Deckel vom T. nehmen /bildl./ umg. das geht alles in einen (gemeinsamen) T. (das wird alles gemeinsam genutzt) salopp jmdm. in die Töpfe gucken (sich neugierig für jmds. Angelegenheiten interessieren) alles in einen T. werfen (alles gleich beurteilen) das ist noch nicht in dem T., wo's kocht (das ist noch nicht so, wie es sein soll) /sprichw./ jeder T. findet seinen Deckel (jedes Mädchen findet einen passenden Mann)
2. Gefäß zur Verrichtung der Notdurft, Nachttopf: ein kleines Kind auf den T., das Töpfchen setzen;
3. Gefäß aus Ton oder Kunststoff, meist mit einem Loch im Boden für den Abfluß des Wassers, in das Blumen eingepflanzt werden, Blumentopf: eine Pflanze in einen größeren T. umsetzen;

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Zitationshilfe
„Topf“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Topf>, abgerufen am 30.11.2020.

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