Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Taufe, die

Taufe, die; -, -n
1. Rel. kath. ev.
a) Sakrament, das einer Person, bes. einem Kind, zur Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen, meist durch dreimaliges Begießen oder Besprengen des Kopfes mit Wasser, durch den Geistlichen gespendet wird: die T. empfangen; die T. eines Säuglings, Erwachsenen; ein Kind über die T. (Taufstein) halten ein Kind aus der T. heben (Pate stehen) /übertr./ etw. aus der T. heben etw. ins Leben rufen, gründen: e. Kabarett, Institution, Forschungszweig aus der T. heben; etw., jmdn. aus der T. heben etw., jmdn. vor die Öffentlichkeit bringen: e. Ballett, Song, neues Programm aus der T. heben; das erste Opernwerk Wolfgang Amadeus Mozarts aus der Taufe gehoben zu haben St. Zweig Heilung 31
b) Familienfeier anläßlich von 1 a: eine T. ausrichten, feiern; zur T. eingeladen sein, gehen
2. feierliche Namensgebung: die T. des Schiffes auf den Namen Völkerfreundschaft; die T. eines Flugzeugs, einer Glocke;

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Zitationshilfe
„Taufe“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Taufe>, abgerufen am 04.08.2020.

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