Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Traube, die

Traube, die; -, -n /Verkl.: Träubchen/
1. Blütenstand, bei dem die Blüten gestielt an der unverzweigten Hauptachse sitzen: die Trauben des Goldregens, der Akazie;
2. Fruchtstand, bes. des Weinstocks: süße, saure, blaue Trauben (Weintrauben) Trauben ernten, lesen, keltern; die Johannisbeeren hingen in diesem Jahr in dichten Trauben am Strauch; /übertr./ die Trauben hängen für ihn zu hoch (das ist für ihn unerreichbar)
3. /ohne Verkl.; übertr./ dicht gedrängte Menge, bes. von Menschen: Trauben von Menschen standen vor den Eingängen; in dicken Trauben drängten sich die Kinder vor den Schaufenstern; wo diese [Mücken-] Netze nur ein wenig an der schweißklebrigen Menschenhaut anlagen, setzte sich eine Traube aus tausend Blutsaugern an Strittmatter Wundertäter 455

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„Traube“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Traube>, abgerufen am 20.09.2021.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)