Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Trübung, die

Trübung, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
1. /entsprechend der Bedeutung 2 von trüben / Med. eine T. der Augenlinse, Hornhaut; eine Infektion führte zur T. (der Hornhaut) des Auges; bestimmte Stoffe bedingen Trübungen und Färbungen des Wassers; /übertr./ das führt zur T. des Denkens; dann war die Trübung des Bewußtseins geschwunden Noll Holt 1,492
2. /entsprechend der Bedeutung 3 von trüben / Beeinträchtigung, Störung: in ihrem Verhältnis zueinander, ihrer Ehe ist in all den Jahren keine T. eingetreten; die Freundschaft ist nicht ohne T. geblieben; die Ferien gingen ohne T. zu Ende;
3. /entsprechend der Bedeutung 1 von trüben / Noch stand die Sonne ganz ohne Trübung am Himmel Jahnn Niederschrift 2,344; Trübungen der Sonnenoberfläche feststellen; Eintrübung: es ist mit fortschreitender T. zu rechnen; eine atmosphärische T.;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Zitationshilfe
„Trübung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Trübung>, abgerufen am 02.06.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache