Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Trug, der

Trug, der; -(e)s, /ohne Pl./
1. geh. veraltend absichtliche Täuschung, Betrug: den T. durchschauen, erkennen, beseitigen; auf T. sinnen; die Proletarier-Soldaten, die … jubelnd usw. in den Tod gingen oder noch gehen, sind Opfer eines schändlichen Trugs Liebknecht Reden 421; T. und Verleumdung /meist in dem Wortpaar/ Lug und T. Lüge und Betrug: das war alles Lug und T.; etw. für Lug und T. halten; mit, durch Lug und T. hat er das erreicht, abwertend erschlichen
2. Sinnestäuschung, Vortäuschung von nicht Vorhandenem: Guten Morgen, Vater! hatte Mendel Singer gesagt – und geglaubt, eine Antwort zu hören. Ein Trug war es gewesen J. Roth Hiob 240 Schein und T.;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„Trug“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Trug>, abgerufen am 18.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache