Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Tumult, der

Tumụlt, der; -(e)s, -e
lat.
1. lärmendes Durcheinander: ein lauter, wilder, unbeschreiblicher T.; der T. wurde stärker, legte sich; wir flüchteten aus dem T. der Großstadt; Um uns breitete sich Stille wie nach einem äußersten Tumult A. Zweig Claudia 60
2. lärmende, erregte, gegen bestimmte Personen, Zustände gerichtete Auseinandersetzung, Empörung: nach den Ausführungen des Redners entstand in der Versammlung ein T.; einen T. entfesseln, beschwichtigen; die Vorstellung endet in einem wüsten Tumult St. Zweig Balzac 395; auf dem Markt kam es zu einem T.; schwere Tumulte brachen aus /bildl./ im T. der Gefühle; es erhob sich ein Tumult in ihrem Innern Kolb Schaukel 120

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Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„Tumult“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Tumult>, abgerufen am 05.12.2020.

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