Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Tusche, die

Tusche, die; -, -n
1. schwarze oder farbige Flüssigkeit mit Bindemitteln, die einen dichten, wasser- und radierfesten Strich ergibt und zum Zeichnen, Beschriften verwendet wird, Ausziehtusche: eine technische Zeichnung mit T. anfertigen; (chinesische) T.; zu Stücken geformter Ruß mit Bindemitteln, der mit Wasser angerieben wird, so daß eine schwarze Flüssigkeit entsteht, die zum künstlerischen Zeichnen verwendet wird: der Künstler führte diese Landschaftszeichnung mit, in Feder und T. aus;
2. landsch. Wasserfarbe: mit T. malen;
3. aus Wachsen, Fett, Öl und Farbstoff bestehende feste Schminke für Wimpern, Augenbrauen, die mit einem angefeuchteten Bürstchen aufgetragen wird, Wimperntusche: Er bekam Angst, sie könne zu weinen beginnen und die Tusche von den Wimpern würde sich mit ihren Tränen vermischen Hartlaub Großer Wagen 79

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Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„Tusche“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Tusche>, abgerufen am 21.09.2021.

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