Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Umschweif, der

Umschweif, der; -(e)s, -e /Sg. ungebräuchl.;
meist nur noch in der Verbindung/ ohne Umschweife gerade-, rundheraus, ohne zu zögern: etw. ohne Umschweife sagen, tun; ohne Umschweife begann er, kam er zur Sache; umg. (keine) Umschweife machen; daß Quint sofort und ohne Umschweif auf seine religiösen Einbildungen zu sprechen kam G. Hauptm. 1,179 (Quint) ; er war aller Umschweife müde Fallada Wolf 2,524;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„Umschweif“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Umschweif>, abgerufen am 24.11.2020.

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