Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Unbill, die

Unbill, die; -, /ohne Pl./
geh. veraltend
1. Kränkung, Unrecht, unwürdige Behandlung: sie mußte viel, große U. erdulden, ertragen, hinnehmen; Alle Unbill, die er … von seinen gehässigen Kameraden erfahren hat St. Zweig Balzac 306 er hat ihr mancherlei U. angetan, zugefügt;
2. unangenehme Auswirkung, große Unannehmlichkeit, Beschwernis, Unbilden: der U. des Wetters ausgesetzt sein; die U. des harten Winters machte allen zu schaffen; die U. des Lebens tapfer auf sich nehmen; weil die Produktion neuer Muster oft Umstellungen und Unbill mit sich bringt Sibylle 1962

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ungebärdig
Zitationshilfe
„Unbill“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Unbill>, abgerufen am 28.11.2020.

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