Vergạngenheit, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
Zeit, die hinter uns liegt, vergangen ist: V., Gegenwart und Zukunft; das geschah erst in jüngster V.; die kulturellen, baulichen Zeugen, das Erbe der V.; das gehört der V. an (ist überlebt) Kriege sollten endlich der V. angehören; er hat mit der V. gebrochen, hat Lehren aus der V. gezogen, hat aus den Fehlern der V. gelernt; Überreste aus der feudalistischen, kapitalistischen V.; die Stadt ist stolz auf ihre V.; sie lebt noch immer in der V.; das Leben eines Menschen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt: jmdn. nach seiner V. fragen; sie hat eine recht bewegte V. hinter sich; er braucht sich /Dat./ von niemandem seine V. vorwerfen zu lassen; geh. sich seiner V. schämen; seine politische V.; Gramm. Tempus für ein Geschehen, das vergangen ist: ein Verb in eine Form der V. setzen; die drei Formen der V., die drei Vergangenheiten des Verbs sind das Präteritum, das Perfekt und das Plusquamperfekt

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