Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Vorurteil, das

Vorurteil, das; -(e)s, -e
in Unkenntnis der objektiven Tatsachen voreilig gebildetes oder ungeprüft übernommenes Urteil, oft auf Fehleinschätzung beruhende Meinung: lächerliche, dumme, überholte, (klein)bürgerliche Vorurteile; das ist ein landläufiges, blindes, unbegründetes, unhaltbares V.; gegen etw., jmdn. bestimmte Vorurteile haben; er kennt keine Vorurteile; ein V. abbauen, bekämpfen, zerstreuen; einem V. entgegentreten; in Vorurteilen befangen sein, steckenbleiben; mit herkömmlichen Vorurteilen brechen, umg. aufräumen⌝; er ist von Vorurteilen belastet, frei; ein Mensch ohne Vorurteile

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Zitationshilfe
„Vorurteil“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Vorurteil>, abgerufen am 26.11.2020.

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