Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Ware, die

Ware, die; -, -n
Produkt menschlicher Arbeit mit Gebrauchswert, das für den Austausch bestimmt ist, über Verkauf und Kauf in die Konsumtion gelangt und dessen Wesen von den Produktionsverhältnissen der jeweiligen Gesellschaft bestimmt wird /der Sg. bezeichnet eine Gesamtheit von (verschiedenen) Produkten, der Pl. eine Vielzahl einzelner Posten, Sorten, Artikel/ Polit. Ök. W. als Einheit von Wert und Gebrauchswert; d. Produktion, Zirkulation der W., Waren; im Kapitalismus wird die Arbeitskraft zur W.; Handelsgut, Handelsartikel: (eine) gute, minderwertige, teure, preiswerte, fehlerhafte W.; lose, abgepackte, frische, leicht verderbliche, qualitätsgerechte, zollfreie W., Waren; Waren, (eine) W. produzieren, herstellen, verkaufen, exportieren, (an)liefern, absetzen; die W. auspreisen, Kaufm. auszeichnen ; es ist (neue) W. eingegangen; die eingekauften Waren bezahlen; Händler, Bauern boten auf dem Markt ihre W., Waren feil; salopp die W. geht weg wie warme Semmeln (wird schnell verkauft) Waren des Massenbedarfs; die auf der Messe ausgestellten, gezeigten Waren; diese W. ist auf dem Weltmarkt stark gefragt; diese Waren sind preisgesenkt; die W. ist im Preis stark herabgesetzt; salopp heiße W. (Schmuggelware, Diebesgut)

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Zitationshilfe
„Ware“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ware>, abgerufen am 04.08.2020.

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