Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Weh, Wehe, das, das

Weh, das; -(e)s, /ohne Pl./;
Wehe, das; -s, /ohne Pl./
geh.
1. /meist in der Form Weh / Leid, Kummer: ein bitteres, brennendes W. im Herzen tragen; etw. erfüllt jmdn. mit tiefem W.; sie konnte sich nicht fassen vor W.; etw. bereitet jmdm. schweres W.; alles Weh, was er mir bereitet hat durch sein Leben und sein Sterben Fontane I 1,460 (Wuthenow)
2. /selten; meist in der Form Weh / körperlicher Schmerz: Ihre ganze Brust war ein Weh, das Kreuz wollte ihr durchbrechen Viebig Tägl. Brot 406
3. das Wohl und Wehe das Ergehen, Geschick: davon hängt ihr ganzes Wohl und W. ab; über jmds. Wohl und W. entscheiden; sich um das Wohl und W. der Familie, Kranken sorgen; die Verantwortung für jmds. Wohl und W. tragen;

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Zitationshilfe
„Weh“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Weh>, abgerufen am 28.01.2022.

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