Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Wehr, die

1Wehr, die; -, -en
1. sich zur W. setzen sich wehren, verteidigen: sich erbittert, energisch, mutig zur W. setzen;
2. Feuerwehr: die Leistungsfähigkeit der Wehren überprüfen; das Feuer konnte von den Wehren schnell gelöscht werden; Brandmeister Fischer … hebt die Einsatzbereitschaft der Angehörigen seiner Wehr hervor Tageszeitung 1973
3. veralt.
a) (Verteidigungs)waffe: ein silbernes Klirren und Rasseln von Sporen und Wehr J. Roth Hiob 41; /übertr./ Verteidigungsmittel: [eine ägyptische Definition] laut der die Magie … eine Wehr gegen das Unglück ist Dt. Literaturzeitg. 1965
b) zur Verteidigung errichtete Mauer, Schutzwall: gegen die W. anrennen;

WDG, 6. Band, 1977

Wehr, das

2Wehr, das; -(e)s, -e
quer durch ein fließendes Gewässer gebaute Anlage zum Stauen des Wassers: ein festes, bewegliches W.; das Wasser wird durch ein W. gestaut; das Wasser rauscht über das W.; die Wehre schließen, öffnen; den Fluß durch ein W. regulieren;

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Zitationshilfe
„Wehr“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Wehr>, abgerufen am 07.08.2020.

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