Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Weisung, die

Weisung, die; -, -en
Anweisung, Anordnung: eine strikte, strenge W.; So was kann man nicht auf eigene Faust machen, dazu brauchen wir eine Weisung von oben Kain in: Österr. Erzähler 1,344; er hatte (die) W., niemanden durchzulassen; daß da eine verbindliche Weisung des Ministeriums vorliege, die zu ignorieren nicht tunlich sei H. Kant Aula 204; (eine) W., Weisungen erteilen, papierdt. ergehen lassen⌝, erhalten, empfangen; eine W. durchsetzen, befolgen, aufheben; dieser W. würde er nachkommen, folgen, sich kaum fügen; er fühlte sich an die W. des Gerichts gebunden; er hatte auf, nach W. entschieden; laut W. des Direktors waren diese Arbeiten vorrangig zu erledigen; Sie wurde zunächst auf freiem Fuß gelassen mit der Weisung, in ihren Dienst zurückzukehren H. Mann 5,310; er hatte ihn ohne konkrete W. (Auftrag) fortgeschickt

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Zitationshilfe
„Weisung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Weisung>, abgerufen am 07.08.2020.

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