Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Weite, die

Weite, die; -, -n
1. große räumliche Ausdehnung: unermeßliche, unendliche Weiten; die W. des Weltalls, des Meeres, der Heidelandschaft, der Pußta /übertr./ seine gedankliche W. (sein vieles umfassendes Denken)
2. Entfernung, Ausdehnung einer Strecke
a) die lichte W. die Entfernung von Innenrand zu Innenrand: vier Bogen [einer Brücke], von denen jeder eine lichte Weite von mehr als hundert Metern hatte Welk Hoher Befehl 427
b) Sport erreichte Entfernung, bes. bei Sprung, Wurf, Kugelstoßen: Nach einem verunglückten 62-m-Sprung steigerte er sich auf 71 und 68 m und erreichte damit … die drittbeste Weite Tageszeitung 1964
3. Umfang, Größe eines Kleidungsstückes, die sich aus seinem Zuschnitt ergibt: ein sportlicher Rock in bequemer W.; die füllige W. des Mantels wird mit einem Gürtel zusammengehalten;

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Zitationshilfe
„Weite“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Weite>, abgerufen am 28.01.2022.

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