Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Wettbewerb, der

-bewerb, der; -(e)s, -e
1. Wettstreit, das Wetteifern um die beste Leistung: einen W. für Architekten, Fotografen ausschreiben; ein musikalischer, kultureller, literarischer, sportlicher W.; einen W. im Kunstschwimmen veranstalten, austragen; aus einem W. ausscheiden;
2. Neubedeut. DDR dem Soz. eigene Methode zur Entwicklung der Masseninitiative, bei der die Werktätigen in kameradschaftlicher Zusammenarbeit um die besten Arbeitsleistungen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität wetteifern: den sozialistischen W. entwickeln, entfalten, organisieren, weiterführen; inner-, überbetrieblicher W.; die Arbeiter des Betriebes sind zu Ehren des Parteitages in den W. getreten; die Baubetriebe stehen untereinander im W.; im W. führen; zum W. aufrufen; e. Betrieb, Brigade zum W. auffordern;
3. /in der kap. Wirtschaft gebrauchte Bez. für den Konkurrenzkampf, den Kampf um Märkte und optimale Profite innerhalb des kap. Wirtschaftssystems/: der W. der Firmen untereinander; ein scharfer, unlauterer W.;

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Zitationshilfe
„Wettbewerb“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Wettbewerb>, abgerufen am 07.08.2020.

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