Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

Widerstand, der

Widerstand, der
s. wider- Wider-

WDG, 6. Band, 1977

Widerstand, der

-stand, der
1. /Pl. ungebräuchl./ das Sichentgegenstellen, Sichwidersetzen, die Gegenwehr: ein aktiver, bewaffneter, entschlossener, erbitterter, hartnäckiger, heftiger, heldenhafter, offener, passiver, organisierter, verbissener, zäher W.; der antifaschistische W. (Widerstandskampf) W. gegen die Staatsgewalt; jmdm. W. leisten; bei jmdm. auf W. stoßen; zum W. gegen den Aggressor aufrufen; den W. des Gegners brechen, überwinden; den (sinnlosen, vergeblichen) W. aufgeben, einstellen
2. entgegenwirkende Kraft: fachspr. der aerodynamische, elektrische W.; die Ruderer mußten den W. der Strömung überwinden; gegen den W. der Zweige und Sträucher bahnten sie sich ihren Weg durch den Wald; den Weg des geringsten Widerstandes gehen (mit möglichst geringer Mühe etw. zu erreichen suchen) allen Widerständen z. Trotz etw. durchsetzen; wir … sehen die Welt schlecht eingerichtet und stoßen überall auf Widerstände Hesse 3,430
3. Elektrotechn. Bauteil zur Verringerung, Regelung des elektrischen Stromes: einen W. einsetzen, auswechseln;

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Zitationshilfe
„Widerstand“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Widerstand>, abgerufen am 18.09.2021.

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